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Der Hallimasch

Der Mensch hat unter den Pilzsuchenden keine ernst zu nehmende Konkurrenz. Zu Unrecht wird den Schwein nachgesagt, dass sie Pilze fressen. Es ist nur ein Gerücht. Im Wald würden wir sonst kaum einen Pilz finden. So bleibt auch überall der Hallimasch stehen. Pilzkenner halten den jung geernteten Hut für eine Delikatesse, die anderen sehen die alten Pilze mit grauen Sporenstaub bedeckte Hüte den größten Waldverderber. Wer diesen Pilz im Garten hat, kann viele Pflanzen wie Obstbaum, Konifere und Flieder meist abschreiben. Viele Pflanzen sind den Angriffen seiner keimenden Sporen und des danach im Holze wuchernde Myzel nicht gewachsen. Eine kurze Erleichterung ist es für den Gärtner, die jungen Hüte zu ernten und zu essen. Sie schmecken köstlich. Diese lukullische Art von biologischer Bekämpfung

ist aber vergebens. Die Hüte wachsen im nächsten Jahr erneut bis die letzte Faser des Baumstubben zersetzt ist. In der Forstwirtschaft hofft man, dass der Hallimasch nur ältere Laubbäume befällt und junge Nadelgehölze verschont. Eine wichtige Rolle spielt der Hallimasch in der Ökologie. Er entsorgt totes Holz und führt die Bestandteile dem Nährstoffkreislauf wiederzu. Wie erst jetzt entdeckt wurde, ist der Hallimasch das größte Lebewesen auf unseren Planet Erde.

Durch Genuntersuchung ist in Oregon schon ein Exemplar vom Hallimasch nachgewiesen worden, dessen Pilzgeflecht sich über mehrere Quadratkilometer erstreckt und nach Schätzung mehrere hundert Tonnen wiegt.

 

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