Der Feigenbaum
Die Feige ist eine Scheinfrucht – das, was verzehrt wird, ist der birnenförmige aufgequollene Blütenstand. Der Feigenbaum blüht zwei mal, im Mai/Juni und August/September. Geerntet wird im September und die Herbstblüten bleiben im Winter hängen. Im Frühsommer reifen die Früchte aus. Völlig ausgereifte Feigen sind eine gute Frischware und sollten bald verzehrt werden.
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Für die Selbstanzucht ist der Feigenbaum eine anspruchslose Pflanze und somit auch gut als Kübelpflanze geeignet. Im Sommer kann der Baum gut auf dem Balkon oder im Garten stehen. Die Wintermonate übersteht die Pflanze im Haus bei normalen Temperaturen oder im Wintergarten. Die Pflanze kann zwar etwas mitgenommen sein und Blätter verlieren – sie erholt sich aber wieder im Frühjahr.
Samen aus reifen Früchten können Sie aussähen. Sie keimen etwa nach zwei bis sechs Wochen. Mit einer übergestülpten Plastikflasche und hellen, warmen Ort haben sie gute Keimbedingungen. Eine Fruchtbildung ist in Mitteleuropa nicht möglich. Für die Bestäubung und Reifung ist die Feigenwespe notwendig. Während der Wachstumsperiode der Pflanze sollten Sie mit organischem Flüssigdünger gießen.
Kahle Zweige sollten auf zwei bis drei Augen zurückgeschnitten und treiben wieder neu aus. Eine Anzucht ist auch aus Stecklingen ist leicht möglich. Die Pflanze bildet leicht Wurzeln.
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