Astilben – eine Augenweide in jedem Garten

Eingetragen am 2010/19/04 in Staudenpflanzen von Gaby Schäfer

Astilben auch Prachtspiere genannt, sind pflegeleicht und zaubern eine wahre Pracht in ihrem Garten. Mit ihren langen bis zu einem Meter hohen Blüten an den Rispen, die wie Federn wirken, gehören zu den schönsten Gartenblumen. Ihre Blüten von weiß, rosa, rot bis purpurfarben zwischen Hostas und Storchenschnabel oder dem Rhododendron gepflanzt geben ihren Beeten etwas Prächtiges. Astilben gehören in jeden Garten. Sie sind pflegeleicht wenn man sie am richtigen Standort im Garten pflanzt. Der Ursprung der Astilben ist der Ferne Osten, wo sie an Berghängen die feucht und der Boden lehmartig ist wächst. Auch an schattigen Stellen im Garten gedeihen sie gut. Kalkhaltige Böden machen ihnen nichts aus, allerdings muss man das Pflanzloch gut mit Kompost füllen. Im Herbst kan man auch Laub um die Astilben einbringen. Da die Astilben ursprünglich Waldpflanzen sind, mögen sie halbschattige Lagen. Pralle Sonne und voller Schatten mögen sie auch nicht. Schön sehen Astilben auch am Teichrand aus, da es etwas feuchter ist, was sie besonders gerne mögen. Aber auch hier Staunässe vermeiden. Doch auch unter Bäumen gedeihen sie gut. Hat man den Standort gut gewählt, kann man sich im Sommer an einer wunderschönen Blütenpracht erfreuen. Bei trockenem Frühjahr und Sommer sollte man jedoch reichlich gießen, denn die Feuchtigkeit des Bodens ist der Garant für eine Blütenpracht. Sie blühen sehr lange von Juni bis September. Vermehren kann man die Astilben durch Teilung des Wurzelstocks. Die Prachtspiere sind winterharte Stauden. Astilben ziehen Hummel und Schmetterlinge an, doch nur wenige Arten duften. Astilben sind auch ideale Schnittblumen. Man stellt sie einzeln in kleine enge Vasen, dann wirken sie besser, oder man kombiniert sie in kleinen Mengen mit anderen Blumen. Schön sehen sie als Strauß aus wenn man sie mit Rosen kombiniert. Damit sie in der Vase länger halten, kurz in warmes Wasser tauchen, so ungefähr 30 Sekunden. Astilben eignen sich auch zum Trocknen, dabei die Stiele einzeln kopfüber aufhängen.

 

 

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Staudenpflanzen

Eingetragen am 2008/01/08 in Staudenpflanzen von Gaby Schäfer

>Staudenpflanzen sind oft mehrjährig. Sie werden in ihrer Größe nicht so hoch wie Gehölze und Sträucher,dafür aber sehr vielfältig. Die Wuchshöhe der Stauden ist sehr unterschiedlich, von groß- bis kleinwüchsig. Bei der Bepflanzung sollte man darauf achten, daß die großen Stauden wie der Rittersporn, die Sonnenbraut und der Staudenphlox auf der hinteren Stelle stehen, davor die kleineren Stauden. Diese werden in kleinen Gruppen gepflanzt, wie z B die Feinstrahlaster. Ganz nach vorne gehören der Storchenschnabel, der Frauenmantel und Bodendeckerpflanzen. Bei einem Rondell werden die großen Staudenpflanzen  in die Mitte gepflanzt und die Begleitstauden und Füllstauden sowie die Bodendeckerpflanzen davor rund herum plaziert. Zwiebelblumen sollte man auf die hinteren Plätzen setzen, da sie nach der Blüte einziehen. Die Staudenpflanzen  wie der Storchenschnabel verdecken mit ihren Blättern die unschön gewordenen Blätter der Zwiebelgewächse. Die einjährigen Sommerblumen setzt man an den vorderen Beetrand. Sie dienen als Lückenfüller an den Stellen an denen die Frühlingsblüher und Zwiebelblumen abgeblüht sind oder an Stellen an denen Stauden eingegangen sind.

 

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Die Fetthenne

Eingetragen am 2008/10/07 in Staudenpflanzen von Gaby Schäfer

Die Fetthenne auch Sedum telephium genannt, ist eine Bodendeckerpflanze für den Steingarten. Sie ist nicht gerade klassisch schön. Im Juli zeigt sie ihre rote Blütenpracht. Wenn andere Pflanzen im Sommer ihre Blätter hängen lassen und nach Wasser dürsten, dann ist sie so frisch wie zuvor. Gegen Hitze und Trockenheit ist die Fetthenne  immun. Zwischen anderen Sommerblumen sieht sie sehr schön aus. Und das Beste daran ist, sie kommt jedes Jahr wieder und entwickelt eine noch größere und schönere Blütenpracht. Schon frühzeitig, bereits im März kann man die jungen Triebe sehen. Die rosettenartigen Blätter wachsen schnell heran.


Die Schmetterlinge lieben die Fetthenne genauso sehr wie die Bienen. Sie ist für jeden Standort geeignet, aber sonnig sollte er sein. Die vielen Arten in ihrem Garten bringen vom Frühjahr bis zum Herbst eine andere Blütenpracht. Im Herbst nach der Blütezeit kann man die Pflanzen teilen und somit vermehren. Sie ist leicht zu kultivieren Fetthenne „Carmen“ ist die bekannteste Art mit karminroten Blüten und die Fetthenne „Herbstfreude“ trägt im September-Oktober große rostrote Blütendolden. Die Blätter sind oval, unregelmäßig gezahnt und bläulichgrün. Die Sorte „Cape blanc“ hat gelbe Blüten und weißliche Blätter. <

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