Die Ringelblume
Die Ringelblume auch Calendula gilt seit vielen Jahrhunderten als Heilpflanze. Heute findet sie außerdem in der Kosmetikherstellung Verwendung. Die Ringelblume sät man im Frühjahr und im Herbst. Die Blüten sind gelb und orangefarben. Die Blütenköpfe sind entweder einfach, gefüllt oder halbgefüllt. Sie erreichen eine Wuchshöhe von 30 bis 60 cm. Die Blütezeit dauert von Juni bis zum ersten Frost im Herbst. Ringelblumen haben im Bauerngarten, aber auch in Blumenbeeten und Blumenrabatten ihren Platz. Auch für die Vase als Schnittblumen sind sie geeignet. Der beste Standort ist ein sonniger bis halbschattiger Platz. Sie gedeihen dann in jedem Gartenboden, der nicht zu feucht ist. Diese anspruchslose Pflanze kann sich auch ganz leicht selbst aussähen. Wenn man regelmäßig die verblühten Blütenköpfe abschneidet, blüht sie ein zweites Mal. Die Blütenköpfe unterscheiden sich als kleinblütige und großblütige Blüte. Ringelblumensalbe kann man auch gut selbst herstellen. Man benötigt dazu 550 ml Öl, 50gr. Bienenwachs und eine Handvoll Ringelblumenblüten. Das Wachs mit dem Öl zum Schmelzen bringen und die Blüten dazugeben. Das Ganze 2 Stunden zum Erhitzen bringen. Anschließend abseihen und in Gläser füllen. Verschließen und dann an einem kühlen Ort aufbewahren. Die Salbe eignet sich gut bei rissiger Haut im Winter und beugt Entzündungen bei Schnitt- und Schürfwunden vor.























