Obst
Kulturheidelbeeren
Das „blaue Wunder“ gibt es nicht nur in Dresden als sehr bekannte Brücke. Die Kultivierung der Heidelbeere (blaues Wunder) begann vor rund 100 Jahren in Nordamerika. Von über 100 Arten wurden die besten zur Züchtung ausgewählt. Der Botaniker Dr. Wilhelm Heermann aus Rinteln testete in den 20er Jahren amerikanische Züchtungen für die Eignung in Deutschland. In den 30er Jahren konnte nach entsprechender Entwicklungsarbeit das erste Pflanzgut ausgeliefert werden. Die Anzucht ist langwierig. Nach drei Jahren können die Pflanzen erst in das Freiland gesetzt werden. Nach 7 – 9 Jahren erreichen sie die volle Größe von etwa zwei Meter und bringen einen Ernteertrag von 4 – 10 kg je Strauch. Heute werden in Deutschland 10 – 20 Tonne pro Hektar geerntet. Die Kulturheidelbeere wird von Hand geerntet. Hauptanbaugebiete sind Süddeutschland, Raum Oldenburg, Brandenburg und die Lüneburger Heide. Bakker bietet als Europas größter Pflanzenversand seit 60 Jahren eine riesige Auswahl an Pflanzen für Garten, Balkon und Terrasse an. Als Marktführer setzt Bakker konsequent auf Qualität und bietet de Mit der Waldheidelbeere ist die Kulturheidelbeere nur entfernt verwandt. Sie sind viel größer und süßer. Die Ansprüche an Boden und Witterung sind die gleichen. Sie gedeihen auf lockeren , sauren, nährstoffarmen Sand- oder Moorböden und benötigen viel Sonne. Bei der Verwendung im Haushalt sind sie zu vielen Sachen einsetzbar. Der Mineralstoff- und Vitamingehalt ist sogar höher gegenüber der Wildheidelbeere.




















