Die gemeine Wegwarte

Eingetragen am 2008/19/11 in Heilpflanzen von Gaby Schäfer

Zur Blume des Jahres 2009 wurde die gemeine Wegwarte gewählt. Die Wegwarte kommt in Europa, im Nordwesten von Afrika, in Westasien und in Nord- und Südamerika vor. Sie ist eine ausdauernde Pflanze Wuchshöhe zwischen 30 cm und 140 cm variieren kann. Sie wächst vor allem an Wegrändern, auf Weiden und Äckern und an Mauern und Böschungen. Sie liebt es warm und vollsonnig und trockenen Lehmboden. Auch an Gleisanlagen und brachliegenden Industriestandorten ist sie zu finden. Sie hat sogenannte Pfahlwurzeln die tief in den Boden reichen. Die Blätter sind lang und lanzenartig. Die Blüte der gemeinen Wegwarte  ist zungenblätterähnlich wie die der Margarite. Sie blüht von Juni bis Oktober.und ist vor allem ein Anziehungspunkt für Bienen. Sie öffnet ihre Blütenköpfe jedoch nur am Vormittag. Die gemeine Wegwarte erfreut nicht nur durch ihre leuchtenden hellblau-violetten Blüten sondern sie wird auch als Heilpflanze genutzt und das schon im Mittelalter. So wurde Sie von Paracelsus als schweißtreibendes Mittel, und von Pfarrer Kneipp vor allem bei Magen-, Darm und Lebererkrankungen verwendet. Sie wird auch bei Hauterkrankungen wie Ekzemen verwendet und zur Reinigung der Haut bei Hauterkrankungen.

 

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Heilpflanzen im Garten – die Klette

Eingetragen am 2008/01/05 in Heilpflanzen von Gaby Schäfer

Das Wort Klette hat die Bedeutung von etwas Klebrigem ( lat. Gluten = Leim ) und das mit Recht im Hinblick auf die schleimige, klebrige Wurzel. Den Gattungsnamen Bär erhielt die Pflanze aufgrund der rauen Fruchtköpfe, die mit dem Fell eines Bären verglichen wurden. Die Pflanze gehört zu den Korbblütengewächsen und wird bis zu 1,5 m hoch. Die Blütenköpfe sitzen am Hauptstengel und an den Ästen traubig angeordnet.

Bei uns gibt es vier Klettenarten. Die Blütezeit ist von Juli bis September. Die Humus liebende Pflanze kommt in der Ebene bis in Berggegenden vor. Das Verbreitungsgebiet ist außer Südeuropa bis nach Japan. Das Sammelgut ist die Wurzel von März bis April und September bis Oktober. Es werden die Wurzeln zwei-jähriger Pflanzen gesammelt. Die Droge wirkt gern von Insekten befallen und muss deshalb in gut schließenden Gefäßen aufbewahrt werden. Sie enthält Gerbstoff, Bitterstoff, Schleim, Inulin und ätherisches Öl. Die Anwendung erfolgt als Mittel gegen Magenbeschwerden der verschiedensten Art. Die Droge besitzt eine leicht harntreibende und die Schweißsekretionfördernde Wirkung. Auch bei Hautkrankheiten wird äußerlich eine Wirkung versprochen. Sie soll angeblich den Haarwuchs fördern, dies ist aber nicht sicher. Die übliche Zubereitungsart ist die Abkochung. Die Klettenwurzel wird auch zerrieben und als Pulver verwendet. Die Droge wird schon seit dem Mittelalter zu Heilzwecken verwendet.

 

 

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Unsere Heilpflanzen – Gemeine Schafgarbe

Eingetragen am 2008/01/05 in Heilpflanzen, Allgemein von Gaby Schäfer

Die Schafgarbe zählt zu der Familie der Korbblütengewächse. Sie erhielt diesen Namen, da sie

gern von Schafen gefressen wird. Bei der Bezeichnung gibt es viele mundartliche Abwandlungen.

Zum Beispiel Garbenkraut, Gerwel, Grillenkraut, Katzenkraut, Kelke oder Schafzunge. Der Artname bedeutet Tausendblatt. Sie ist eine Wiesenpflanze, die nicht zu feuchte Standorte vorzieht und kommt von der Ebene des in alpine Regionen vor. Sie ist in ganz Europa bis nach Sibirien

und Himalaja, in Nordamerika, Südaustralien und Neuseeland anzutreffen. Die Blütezeit ist im Juni bis Oktober. Das Sammelgut sind Blütenstände und Kraut. Das Sammelgut wird dünn

oder in Bündel an der Leine getrocknet. Die Blütenstände enthalten Harz, fettes und ätherisches Öl in dem das blaue Azulen enthalten ist. Die Blütenstände haben einen stark würzigen her-bitteren Geschmack. Das Kraut ist den Blüten ähnlich jedoch weniger würzig. Blütenstände und Kraut

sind ein häufig verwendetes Bittermittel für die Aufguss bei Magenbeschwerden. Es wirkt appetitanregend und verdauungsfördernd. In Russland wird die Pflanze äußerlich auch als blutstillendes Mittel verwendet. Dort wird es auch deshalb Blutwurz genannt. Die Pflanze gehört

zu den ältesten Heilpflanzen.

 

 

 

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