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Heilpflanzen

Die gemeine Wegwarte

Zur Blume des Jahres 2009 wurde die gemeine Wegwarte gewählt. Die Wegwarte kommt in Europa, im Nordwesten von Afrika, in Westasien und in Nord- und Südamerika vor. Sie ist eine ausdauernde Pflanze Wuchshöhe zwischen 30 cm und 140 cm variieren kann. Sie wächst vor allem an Wegrändern, auf Weiden und Äckern und an Mauern und Böschungen. Sie liebt es warm und vollsonnig und trockenen Lehmboden. Auch an Gleisanlagen und brachliegenden Industriestandorten ist sie zu finden. Sie hat sogenannte Pfahlwurzeln die tief in den Boden reichen. Die Blätter sind lang und lanzenartig. Die Blüte der gemeinen Wegwarte  ist zungenblätterähnlich wie die der Margarite. Sie blüht von Juni bis Oktober.und ist vor allem ein Anziehungspunkt für Bienen. Sie öffnet ihre Blütenköpfe jedoch nur am Vormittag. Die gemeine Wegwarte erfreut nicht nur durch ihre leuchtenden hellblau-violetten Blüten sondern sie wird auch als Heilpflanze genutzt und das schon im Mittelalter. So wurde Sie von Paracelsus als schweißtreibendes Mittel, und von Pfarrer Kneipp vor allem bei Magen-, Darm und Lebererkrankungen verwendet. Sie wird auch bei Hauterkrankungen wie Ekzemen verwendet und zur Reinigung der Haut bei Hauterkrankungen.

 

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