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Aegyptische Erdmandel wieder entdeckt

Die ägyptische Erdmandel auch Cyperus esculentis ist uralt. Bereits im ägyptischen Altertum war die Frucht des Erdmandelgrases bekannt, wie Funde aus den Pyramiden beweisen. Die ägyptische Erdmandel stammt ursprünglich aus Zypern und fand seinen Weg durch die antiken Händler nach Ägypten und in den Orient. Die Erdmandel besteht aus 25% Fett, und hat einen hohen Anteil an Ballaststoffen. Die ägyptische Erdmandel ist winterhart. Sie ist etwa 30-60 cm hoch und bildet dichte Ziergrasbüschel. Sie können im Freiland, in Kübel oder im Topf eingepflanzt werden. Die Pflege ist leicht. Die Pflanze liebt einen humusreichen lockeren Boden. Sie ist völlig anspruchslos. Sie blüht von Julis bis September. Nach der Blüte bilden sich an der Wurzel viele Erdmandeln. Die Ernte der Erdmandel erfolgt dadurch, daß man mit einer Grabgabel oder einem Spaten vorsichtig die Pflanze aus dem Boden hebt, die Mandel abpflügkt und abwäscht. Bei Topfpflanzen nimmt man die ganze Pflanze aus dem Topf. Die Erdmandel haten einen Mandel-Nussgeschmack mit einem Vanillearoma. Sie schmeckt sehr lecker und ist sehr gesund. Man kann die Erdmandel roh, geröstet, getrocknet und gemahlen verwenden. Sie findet Verwendung im Gebäck, roh oder getrocknet zum Knabbern. Die frische Erdmandel im Mixer zu einer Creme pürieren. Ganz besonders lecker schmeckt sie wenn die rohen pürierten Mandeln in Milch gerührt werden, zu einer feinen und gesunden Mandelmilch. Und nicht nur das, sie hilft auch bei Magen- und Darmerkrankungen. Die ägyptische Erdmandel hat viele Mineralstoffe die sehr vitalisierend wirken. Sie erhalten die Pflanze in guten Gärtnereien und im Versandhandel 

Quelle Ahrens und Siebertz

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