Grillen wie in der Steinzeit

Eingetragen am 2009/13/05 in Allgemein von Gaby Schäfer

 Grillen wie in der Steinzeit das war einmal. Überall ist Grillen beliebt. Es gilt aber Grenzen zu beachten. Grillen ist in der Freizeitgesellschaft eine Rückbesinnung auf die Natur. Einem Wohnungseigentümer darf das Grillen auf der Terrasse nicht generell verboten werden. Dreimal im Jahr ist nicht überzogen. Nach 22.00 Uhr ist es nur vier mal im Jahr zulässig. Das gilt erst recht bei ruhestörenden Lärm und Geruchsbelästigung. Auf dem Balkon kann der Hauseigentümer zur Vermeidung von Streitigkeiten das Grillen verbieten und wenn nötig sogar fristloser Kündigung drohen. Werden Kinder beim Grillen verletzt, muss zahlen, wer den Grill bediente. Der flüssige Brennspiritus darf bei einer Feier nicht in der Nähe des Grills stehen und muss nach der Feier sicher verwahrt werden. Besteht ein Grillplatz in der Nähe einer Wohneigentumsanlage, darf ein neuer Eigentümer nicht die Entfernung verlangen. Es besteht Bestandsschutz und ein Abriss wäre eine bauliche Veränderung.

Für einen öffentlichen Grillplatz reichen bei Ruhestörung nicht Verhaltensvorschriften. Es ist ein städtischer Ordnungsdienst notwendig oder der Grillplatz muss geschlossen werden.

Quelle: Auszug Saarbrücker Zeitung

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Ein Baumhaus - ein Reich für Kinder

Eingetragen am 2009/04/05 in Allgemein von Gaby Schäfer

Kinder wollen ihr eigenes Reich. Mit verhältnismäßig wenig Geld kann es gebaut werden.

Ein Bau ist aber nur für private Grundstücke möglich. Auf öffentlichen Grundstücken beendet die DIN Norm 1176 den Traum vom eigenen Spielplatz. Schaukeln und Klettergerüste vom Baumarkt sind nur für den privaten gebrauch bestimmt. Auf gemeinsam genutzten Grundstücken müssen Spielgeräte teuer bezahlt werden. Zur Abnahme muss eine TÜV-Prüfung erfolgen.

Grundlage für ein Baumhaus sollte ein gesunder erwachsener Baum sein. Am besten kann es ein Baum sein, der schon viele Jahre Wind und Wetter getrotzt hat. Auch eine Baumgruppe ist dazu geeignet. Eine Kombination aus Pfahlbau und Baumhaus ist auch eine Variante.

Als Baumaterial ist kesseldruckimprägniertes Holz mit Lasur und drei weiteren Anstrichen zu empfehlen. Als Befestigung eignen sich Sisalseile, Kokosstricke oder Kunststoffseile. Drahtseil sollte dabei nicht verwendet werden. Der Baum darf nicht durch Nägel verletzt werden.

Am Vorbau des Häuschens die Brüstung nicht vergessen. Die meisten Verletzungen passieren beim Klettern. Die vermeintliche Absturzstelle sollte mit Kies aufgefüllt werden. Zum Aufstieg kann eine Strickleiter, Leiter, Kletterschnur oder Rutschstange verwendet werden. Die Leiter sollte auf jeden Fall befestigt werden. Für die Tragfähigkeit sind Europaletten gut geeignet und der Boden kann darauf genagelt werden. Bei Google sind unter dem Stichwort Baumhaus Infos zu finden.
Quelle: Nach SZ-

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Irrtümer über Pilze

Eingetragen am 2009/02/03 in Allgemein von Gaby Schäfer

Am besten eignet sich zum sammeln von Pilzen ein Korb. Niemals eine Plastiktüte. Auch Speisepilze können bei unsachgemäßer Lagerung Giftstoffe entwickeln.

Auch ein Fachmann kann essbare Pilze mit Giftpilze verwechseln. Mit dem giftigen Pantherpilz und Knollenblätterpilz besteht schnell eine Verwechslungsgefahr mit dem essbaren Perlpilz. Das Gift des Knollenblätterpilzes wirkt erst nach acht Stunden und das Gift ist in der Blutbahn.

Für ein Magenauspumpen ist es dann zu spät.Der giftige Champignon ist zu erkennen, in dem man ein Stück Knolle abbricht und daran reibt.Die Fläche wird dann gelb.

Zum Pilzgericht kann auch Bier oder Wein getrunken werden. Ein wiederholtes aufwärmen der Pilze sollte nur beim Grauen Faltentintling und Hexenröhrling nicht erfolgen.Milch neutralisiert nicht das Gift von Pilzen. Haluzinationen, Durchfall, Übelkeit und Erbrechen sind Anzeichen einer Pilzvergiftung. Es sollte sofort ein Arzt aufgesucht werden.

Einmal Speisepilz ist nicht immer Speisepilz. Der Kahle Krempling war vor 20 Jahren genießbar und verursacht jetzt Vergiftungen mit Schäden an Leber und Niere. Allergische Reaktionen bei Speisepilzen nehmen bei immer mehr Menschen zu. Der Mond hat keinen Einfluss auf das Wachstum der Pilze. Feuchtigkeit und Wärme ist die wichtigste Voraussetzung. Pilze sind fast das ganze Jahr zu finden. Einige Pilzsorten sind beim Wachstum sehr launisch. An der gleichen Stelle sind viele im nächsten Jahr nicht wieder zu finden.

Beim Fichtenreizger, Kiefersteinpilz und Birkenpilz sagt der Name schon den bevorzugten Standort. Der Lärchenröhrling ist nur bei Lärchen zu finden. Der Champignon steht auf Wiesen.

 

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